Strick-Nadel-Dicken – welche Nadel für welches Muster
Sie möchten sich einem uralten Hobby widmen? Sie möchten stricken? Das ist sehr abwechslungsreich, kreativ und kommt gerade wieder in Mode. Ich, Renate Weber, berichte daher hier auf meinem Blog gerne über alles rund ums Stricken.
Da nicht alle Leser über so viele Vorkenntnisse wie ich verfügen, dachte ich mir, dass ich heute ein sehr klassisches, basisthema behandeln könnte. Denn alles beginnt beim Stricken ja bekanntlich mit der Stricknadel…..oder dem Faden, aber diese Henne -Ei-Frage werde ich heute nicht beantworten
Die Geschichte des Strickens reicht weit zurück, lässt sich aber auch nicht mit Sicherheit zurückverfolgen. Anfang des 13.Jahrhunderts strickte man bereits in Italien, im 16. Jahrhundert wurde diese Handwerkskunst in Europa bekannt. Man strickte vorwiegend Strümpfe. Es wurden auch hölzerne Stricknadeln und Reste verschiedener Strickarbeiten in Vorderasien aus dem 2./3. Jahrhundert nach Christus gefunden.
Es gibt verschiedene Stricknadeln, gerade Nadeln oder Rundstricknadeln, meist sind sie aus Metall oder Plastik. Es gibt auch unterschiedliche Nadelstärken. Diese sollten Sie auswählen, je nach Art des Garnes, das Sie benutzen möchten und nach dem Muster Ihrer Arbeit. Je dicker das Garn, desto dicker müssen Ihre Nadeln sein.
Dünne Nadeln, Nadeln der Stärke 2 oder 2,5 könnten Sie verwenden, um Socken, Taschen oder dünne Pullis zu stricken. Hier werden die Maschen dann besonders eng und fest. Auch für Lochmuster sollten Sie dünne Maschen verwenden.
Dickere Nadeln ab der Größe 8 verwenden Sie bitte für dicke Schals, Mützen, Decken oder auch Kindersachen. Aber Achtung, manche Garne müssen Sie mit unterschiedlichen Nadeln stricken, weil manche Garne auf dem Knäuel unterschiedlich dick sind. Oder sie verfügen über Knoten oder mehrere Garne auf einem Knäuel. Deshalb machen Sie bitte vorher immer eine Maschenprobe. Oftmals ist auf der Banderole schon eine Maschenprobe aufgedruckt. Vergleichen Sie diese mit Ihrer eigenen Maschenprobe.
Muster
Rechts-links-Muster sind ganz einfach zu stricken. Sie bestehen nur aus rechten und linken Maschen. Damit können Sie Streifen- oder Flächenmuster arbeiten.
Beim Perlmuster stricken Sie auch eine linke, eine rechte Masche. Die Rückreihe dann rechts und links, so dass Perlen entstehen.
Sehr beliebt sind auch Zopfmuster. Nach der Musterzeichnung stricken Sie bitte nur die Hinreihe. Bei der Rückreihe werden die Maschen so abgestrickt, wie sie erscheinen. Die Maschen werden verkreuzt, also die rechten Maschen werden über die linken Maschen gekreuzt, so erhalten Sie die Zöpfe.
Sie können auch das Zugmaschenmuster stricken. Das wird vorwiegend in Gebirgsgegenden benutzt, wo aus starker Schafswolle Trachtenjacken gestrickt werden. Hierfür arbeiten Sie mit Schnellstrick- oder Sportwolle.
Bei der Musterstrickerei stricken Sie mit verschiedenen Farben und obenauf immer rechts. Achten Sie darauf, dass die Muster nicht zu weitläufig sind, denn der jeweils freie Arbeitsfaden wird auf der linken Seite weiter gespannt.
Das durchbrochene Muster ist sehr beliebt, dieses arbeiten Sie bitte nach der Strickschrift. Hier arbeitet man mit Umschlägen und Zusammenstricken mehrerer Maschen.
Sie müssen auch nicht Ihr Kleidungsstück nur in einem Grundmuster arbeiten. Auch mit der Streifenanordnung verschiedener Muster können Sie sehr gute Wirkungen erreichen.
Viel Spaß und Erfolg beim Stricken!
Verschiedene Woll-Stärken
Wer nicht so erfahren ist im Stricken oder Häkeln, steht den angegebenen Nadelstärken auf den Banderolen häufig ratlos gegenüber. Neben der Nadelstärke ist auch die Lauflänge für viele Handarbeiten sehr wichtig. Wer sich unsicher ist, ob sich ein Modell mit der gewünschten Wolle nachstricken lässt, sollte also Lauflänge und Nadelstärke vergleichen. Auch eine Maschenprobe kann Aufschluss darüber geben, ob die gewünschte Größe des Pullovers oder des Dekostückes auch nachher wirklich passen.
Welche Wollstärke wird für was verwendet?
Die geläufigsten Handstrickgarne haben einen Nadelstärke von ca. 2 bis 8. Natürlich gibt es auch darüber und darunter Wollstärken, diese sind jedoch eher die Ausnahme. Für Socken und dünne Pullover, leichte Handschuhe und Mützen ist Wolle mit einer Nadelstärke von 2,5 bis 3,5 ideal. Allerdings brauchen solche Strickteile aufgrund des recht dünnen Garnes einige Reihen, bis ein Fortschritt zu erkennen ist. Mitteldicke Garne, wie zum Beispiel die Nadelstärken 4-5, sind für Kindersachen und wärmende Pullover ideal. Das Gestrick fällt noch sehr anschmiegsam, geht aber dank des dickeren Garnes schneller von der Hand. Rustikale Pullover und dicke Schals können auch mit Wolle der Stärken 6-8 gestrickt werden. Diese Strickteile haben dann ein grobes Maschenbild und wärmen recht gut. Außerdem ist ein Schal aus einer solchen Wolle sehr schnell genadelt.
Dünneres Garn, also alles, was unter Nadelstärke 2 liegt, wird entweder für feine Deckchen oder als Beilaufgarn verwendet. Kunststricken verlangt nach dünnem Garn, damit die filigranen Muster schön zur Geltung kommen. Dickere Wollsorten, also alles, was über Nadelstärke 10 liegt, ist nur für sehr rustikale Objekte geeignet. Aus Garnen bis zur Nadelstärke 15 lassen sich Teppiche, Taschen und Ähnliches fertigen. Ich möchte aber hier anmerken, dass ich zugegeben muss, wegen meiner ethischen Grundsätze, dass Renate Weber, also ich, damit noch keine Erfahrungen habe.
Bestimmt die Nadelstärke den Verbrauch?
Generell kann schon gesagt werden, je dünner das Garn ist, desto mehr Wolle wird verbraucht. Trotzdem gibt es reichlich Ausnahmen. Mohairgarne zum Beispiel sind federleicht und trotzdem meist recht dünn. Bei solchen Wollsorten empfiehlt es sich, die Herstellerangaben zu beachten. Eine Maschenprobe gibt auch hier Aufschluss über den ungefähren Materialverbrauch.
Dicke Wolle hat meist eine sehr geringe Lauflänge. Deshalb werden Pullover aus dicker Wolle meist auch recht schwer. Dies gilt es vor der Wollauswahl ebenfalls zu berücksichtigen. Materialien wie Baumwolle neigen dann auch gerne einmal dazu, dass das Gestrick durch das Eigengewicht in die Länge gezogen wird. Die meisten Wollhersteller empfehlen ihre Wollsorten deshalb auch für ganz bestimmte Objekte, für die sich diese Wolle besonders gut eignet. Wer sich an diese Empfehlungen hält, ist auf der sicheren Seite.
Stricken – das Hobby mit der Allroundmasche!
Gerade, wenn es draußen neblig grau oder unangenehm kalt ist, braucht Ihre Seele ein bisschen Farbe. Sehr effektiv sind hier die Farben der Natur. Vor allem solche, die den Sommer repräsentieren und Ihnen allein schon durch die Betrachtung ein Gefühl von herrlicher Wärme und einem Leben voller Sonnenschein geben. Was also liegt näher, als sich mit Wohlfühlkleidung in den Kraft gebenden Farben der warmen Jahreszeit einzudecken? Vielleicht wählen Sie ja ein kräftiges Olivgrün, stellvertretend für die samtweichen Erinnerungen an Ihren letzten Urlaub in der Türkei? Oder ein fröhliches Orange in Gedenken an die schmackhafte Bowle, die Sie im letzten Sommer gemeinsam mit Ihren Freunden auf der Terrasse genossen haben? Ja, bei solchen themen kommt Renate Weber schnell ins schwärmen……
Wenn Sie sich für eine neue Lieblingsfarbe entschieden haben, kann es passieren, dass Sie vor einem irritierenden Problem stehen: Häufig bietet nämlich die saisonale Mode weder den gewünschten Farbton noch eine ansprechende oder gemütliche Passform. Glück hat hier, wer stricken kann oder jemanden kennt, der gerne auch für andere kreativ die Nadeln schwingt. Denn die reiche Welt der Wolle und Garne hält viele ansprechende Farben und Musterstücke bereit. Und fast alle Modelle können Sie ganz individuell an Ihren Geschmack und Ihre Vorlieben anpassen. Mit Ihren Stricknadeln können Sie die ganze Bandbreite Ihres persönlichen Kleidungsstils abdecken. Und das nicht nur mit ausgefallenen oder klassischen Kreationen für die kälteren Tage. Die Industrie hat im Bereich Strickbedarf kräftig aufgerüstet und bietet zwischenzeitlich für nahezu jede Strickidee das passende Handwerkszeug.
Dank der Innovationen leidenschaftlicher Strickkünstler gibt es nun auch immer mehr Wolle und Garne, die im Winter wärmen und im Sommer kühlen. Und so ist es nun jederzeit möglich, dass Sie Ihre Garderobe mit qualitativ hochwertigen Strickmodellen erweitern, die Sie zu jeder Jahreszeit tragen können. Sehr beliebt ist hier beispielsweise der Kurzarm-Pullover aus dünner Schurwolle mit passenden Stulpen. Oder das Wickel-Shirt aus Mohair, welches im Winter über einem Langarm-Shirt und im Sommer als Jacke getragen wird. Auch mit Ihren zum Teil mit viel Kunstfertigkeit gestrickten Tüchern und Schals aus Lace-Garn können Sie sich das ganze Jahr über schmücken: Im Winter chic um den Hals gebunden und im Sommer als Stola für die ganz besonderen Abende!
Weihnachtsmuster stricken
Wenn Sie gern Handarbeiten machen und sich gerade jetzt für das Stricken begeistern, dann brauchen Sie sich um die Weihnachtsgeschenke keine Sorgen zu machen. Selbstgestrickte Bekleidung sowie Accessoires sind in diesem Jahr wieder trendig und werden von großen und kleinen Strickmodenfans gern getragen. Insbesondere dann, wenn Sie die Strickwaren mit den entsprechenden Motiven und Farben so verarbeiten, dass diese in die Weihnachtszeit passen, dann liegen Sie mit Ihrer Stricküberraschung genau richtig.
Im Zusammenhang mit einer reichhaltigen und überaus farbenfrohen, abwechslungsreichen Auswahl überaus hochwertiger Strickgarne haben Sie die Möglichkeit, die weihnachtlichen Farben, die typisch für das Weihnachtsfest sind, für Ihr Strickvorhaben auszusuchen. Natürlich sind dies die traditionellen Farbgebungen, innerhalb der Sie weißes, graues, braunes, dunkelgrünes, weinrotes und rotes sowie schwarzes Strickgarn verwenden können. Besonders reizvoll sehen Strickartikel aus, in denen Sie goldene und silberne Fäden verarbeiten. Die Entscheidung für das passende Strickgarn bleibt Ihnen überlassen und ist immer abhängig von den geplanten Strickaccessoires. Sie können dickes oder feines Strickgarn und die hochwertigen Spezialsorten an Strickgarnen für Ihr weihnachtliches Strickvorhaben nutzen.
Als Geschenk aus Strickmaschen eignen sich neben Pullis und Schals die Mützen, Handschuhe und die begehrten Stricksocken. Auch Stulpen und gestrickte Tücher werden immer gern angenommen. Sie können natürlich auch verschiedene modische Accessoires wie Handytäschchen, Taschentuchbehälter oder eine Babyausstattung aus Strickgarn herstellen. Für die dekorative Ausgestaltung von Wohnbereichen eignen sich ganz hervorragend die von Ihnen gestrickten Kissenhüllen und Decken.
Renate Weber empfiehlt: klassische Strickmuster!
Um diese mit einem traditionell weihnachtlichen und winterlichen Flair auszustatten und diesen das für diese Jahreszeit typische Design zu verleihen, sollten Sie die klassischen Strickmuster wählen. Optimal sind die althergebrachten Streifenmuster in den Weihnachtsfarben sowie natürlich auch aufwendige Strickmotive. Darüber hinaus eignen sich als weihnachtliche und winterliche Strickmuster ebenfalls die interessanten und vielgestaltigen Zopfmuster. Mit diesen verleihen Sie den gestrickten Erzeugnissen eine gewisse wärmende und wohlige Ausstattung. Wenn Sie sich für Trachtenmuster begeistern und diese in Ihren Handarbeiten einstricken möchten, dann können Sie entweder Ihrer Fantasie und Kreativität freien Lauf lassen oder die tollen Strickmustervorgaben einsetzen.
Weihnachtliche Strickmuster sowie einzelne Strickmotive können Sie individuell auf dem kompletten Strickerzeugnis verteilen oder diese lediglich als dekorative Verzierung für Bündchen oder Kragen einsetzen. Besonders aufwendig und arbeitsintensiv sind Strickbilder mit üblichen Weihnachtsfiguren wie Schneemännern, Rentieren oder Weihnachtsmännern. Darüber hinaus können die Strickbildchen eingestrickte Schneeflocken oder einfache geometrische Formen wie Sterne, Glöckchen oder Äpfelchen sein. Mit etwas Geschick und viel Zeit gelingen auch komplizierte Motive gut. Die meisten weihnachtlichen Strickmotive eignen sich sowohl für weibliche als auch männliche Liebehaber von Stricksachen und lassen sich je nach Geschmack vergrößern oder verkleinern und miteinander kombinieren.
Winterzeit – Strickzeit sagt Renate Weber
Stricken kann zu einer wahren Leidenschaft werden. Es ist viel mehr als nur eine interessante Art der Freizeitgestaltung, es ist Entspannung, Flucht aus dem Alltag oder auch ganz profan eine Möglichkeit, Bekleidung preiswert selbst herzustellen. Die Fülle an Mustern ist riesig, ebenso wie das Angebot an Garnen in verschiedensten Qualitäten und Farbvariationen. Immer neue Garne erobern den Markt.
“Made by Renate Weber”
Strickbekleidung ist vielseitig und passt zu jeder Person und Jahreszeit. Handgearbeitete Pullover, Jacken, Mützen und Schals erfreuen sich ungebrochener Beliebtheit. Einen regelrechten Boom erleben derzeit handgestrickte Socken. Strumpfwolle ist nicht mehr langweilig grau, sondern neue Färbungen ergeben beim Verstricken interessante Muster. Auch für Schals und Pullover sind Effektgarne erhältlich, die sich längst nicht mehr nur auf Lurex-Beimischungen beschränken, sondern beispielsweise Fransen- oder Flausch-Look und neuerdings sogar Rüscheneffekte ermöglichen. Außerdem eignen sich die selbst gemachten Dinge perfekt als Weihnachtsgeschenk. “Made by Renate Weber” ist in meiner Familie schon ein richtiges Qualitätsmerkmal geworden.
Stricken ist ein Hobby, das ganzjährig und ortsungebunden ausgeübt werden kann. Die klassische Zeit zum Stricken ist jedoch die Winterzeit. Die Gartenarbeit ist getan, Grillfeste müssen nicht mehr vorbereitet werden, es wird früh dunkel, und was ist entspannender, als gemütlich im Sessel zu sitzen und zu stricken? Ob allein oder in geselliger Freundinnenrunde bei anregenden Gesprächen, die Freude an der kreativen Betätigung wird sich auf jeden Fall einstellen. Wenn Sie hektische und aufregende Wochen hinter sich haben, können Sie sich mit dem Stricken eine regelrechte Entspannungskur vor dem Kamin verordnen. Das Knistern und Prasseln der Flammen zusammen mit dem gleichmäßigen Klappern der Stricknadeln hat eine beruhigende Wirkung auf Körper und Seele.
Dazu eine Tasse Tee und etwas Kerzenschein (Renate Weber entfielt Roybusch Tee mit etwas Zimt – sorgt für super Weihnachtsstimmung) – besser kann man sich auf die Winterzeit nicht einstimmen. Jetzt ist auch die Zeit für etwas wärmere Garnqualitäten wie beispielsweise weiche Merinowolle. Sie ist angenehm im Griff, warm und dennoch temperaturausgleichend und leicht zu verstricken. Unbegrenzte Möglichkeiten der Verarbeitung bieten sich damit, von der Baby-Erstausstattung bis zur Strickjacke für den Großvater. Eine große Farbvielfalt kombiniert mit fantasievollen Mustern bietet unerschöpflichen Raum für die eigene Kreativität. Da Merinowolle glatt, gleichmäßig und ohne Verdickungen ist, eignet sie sich hervorragend für Zopfmuster. Diese sind der Klassiker schlechthin unter den Strickmustern. Es gibt unzählige Variationen und Abwandlungen, vom einfachen Zopf für Anfänger bis zum komplizierten Zählmuster für geübte Strickerinnen. Ob für Skipullover oder feine Strickjäckchen – Strickbekleidung mit Zopfmuster kommt nie aus der Mode, sondern ist gerade jetzt aktueller denn je. Schals und Mützen in Zopfmusteroptik sind schnell hergestellt und peppen so manches Outfit auf. Probieren Sie es einfach einmal aus und genießen Sie gemütliche Strickabende in der Winterzeit!
Renate Weber – Stricken
Grundlegendes
Gestrickt wird heute grundlegend noch so wie vor fünfhundert Jahren. Die Materialien der Garne, die Nadeln und Art Muster festzuhalten haben sich geändert, aber Strickstücke bestehen im Grundsatz immer noch aus rechten und linken Maschen. Kreative und komplexe Muster können aus diesen Maschen (zusammen mit dem Umschlag – einer Masche, bei der das Garn um die Nadel gelegt wird und so eine neue Masche gebildet wird) entstehen. Es gibt regionale Unterschiede in den Musterarten – Orenburg, Shetland, Friesland etc. – und in den Arten, das Garn und die Nadeln zu halten.
Grundsätzlich werden die beiden Nadeln mit jeweils einer Hand gehalten und das Garn kann dann entweder in der rechten oder linken Hand geführt werden. Diese beiden Stile werden als kontinental und englisch bezeichnet und entsprechend ist auch ihre Verbreitung. In Kontinentaleuropa ist es üblich das Garn in der linken Hand zu halten.
Voraussetzungen
Um selbst stricken zu können, gehört nicht viel. Ein paar Nadeln, etwas Garn … und selbst Kinder in der Grundschule können es ohne Weiteres lernen. Schon von Anfang an, können interessante und schöne Muster gestrickt werden und mit ein bisschen Geschick, werden daraus bald Ajour-Muster (auch als Lace bezeichnet – sie werden normalerweise mit sehr dünnem Gran gestrickt und muten durch viele Umschläge sehr luftig an), Pullover, Strümpfe oder Mützen. Stricken ist in vielen verschiedenen Schwierigkeitsgraden möglich und eigene Interessen bezüglich der Muster können dabei sehr individuell verfolgt werden.
Hand oder Maschine?
Strickmaschinen für den Hausgebrauch sind relativ günstig zu haben, aber ob es Ihnen Freude macht, damit zu stricken, hängt von vielen Faktoren ab. Sind Sie jemand, der großflächige, einfache Muster stricken möchte? Macht es Ihnen nichts aus, an einen Ort gebunden zu sein? Dann ist die Maschine vielleicht das Richtige für Sie.
Wenn Sie hingegen während des Strickens relaxen, komplizierte Muster stricken oder mobil sein möchten, dann ist Handstricken für Sie vielleicht eine vergnüglichere Tätigkeit.
Online Informationen
Das Internet ist voller Informationen über den Strickeinstieg, Strickmuster und diverse andere Themen rund um das Stricken. Auf youtube.com finden Sie Videos zu vielen unterschiedlichen Stricktechniken und besonderen Tricks und Kniffen. Online Magazine, wie das englischsprachige knitty.com, bieten Ihnen zum Teil kostenlos Muster an. Und auf Blogs können Sie über die Strickabenteuer von Anderen lesen. Eine der bekanntesten internationalen Online-Communitys ist Ravelry.com, bei der Strickfreunde aus der ganzen Welt zusammenkommen und sich über ihr Hobby austauschen können.